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14.01.2019  Info / Sportmedizin


Stress als Handicap im Golfsport


Höchste Aufmerksamkeit verbunden mit großer Anspannung, aber dennoch gelassen bleiben für den alles entscheidenden Put. Zwei Parameter welche oft nicht gleichzeitig abrufbar sind. Unser vegetatives Nervensystem, das Zusammenspiel von Sympatikus und Parasympatikus, entscheidet über kontrolliertes Handeln bei großer Anspannung.
Der Körper und die Psyche werden durch den Sympatikus in Alarmbereitschaft gesetzt. Der Parasympatikus bringt den Menschen in einen Ruhezustand. Er sorgt dafür, daß Herzfrequenz und Blutdruck sinken.

Verantwortlich für ein Ungleichgewicht des Vegetativum, können verschiedenste Mechanismen sein. Schmerzzustände, Allergien, mentale Aspekte oder persönliches Unwohlsein, bringen oft unbemerkt unsere Körperfunktionen ins Wanken. So entsteht ein Teufelskreis den es gilt zu unterbrechen. Die Resettaste muss quasi neu gedrückt werden.
Um diese zu finden, benötigt es neue und zukunftsorientierte Untersuchungsmöglichkeiten und Messmethoden. Vielversprechende Konzepte, wie die Arbeit am Bindegewebe oder am Mikrobiom und insbesondere die Digitalisierung bieten große Chancen zur nachhaltigen Differenzierung am Markt für Sport und Gesundheit.

Herzratenvariabilität

Innerhalb aller neuen Möglichkeiten gilt die Herzratenvariabilität (HRV) als Schlüsseltechnologie für das Gesundheitsmanagement der Zukunft.

Die Fähigkeit unseres Organismus, die Frequenz des Herzrhythmus zu verändern, ist entscheidend für unseren Gesundheitszustand. Je höher die Anpassung an be- und entlastende Aktivitäten, je größer die Variabilität der Herzfrequenz. Bei dauerhaftem, chronischem Stresslevel ist die Herzratenvariabilität reduziert.

Moderne Biosignalverarbeitung analysiert hochgenau, nicht nur die Quantitäten von Bewegungsabläufen, sondern auch deren unmittelbare, mittel- und langfristige Auswirkungen für gezielte Trainings - und Regenerationssteuerung. Ernährung, Bewegung oder Entspannung, ein individuelles Programm für den Sportler oder unseren Patienten, ist somit auslesbar.

Wie wird gemessen?

Gemessen wird mit einem Rekorder, ähnlich wie bei einem Langzeit EKG, über 24 Stunden. Die aufgezeichnete Messung kann direkt im Anschluss, anhand einer Software analysiert werden.

Kritische Messergebnisse können durchaus auf nachhaltige Erkrankungen schließen. Krankheitsbilder wie z.B. ein Burnout, zeigen sich durch den entsprechenden Kurvenverlauf und können vorzeitig angegangen werden. Gerade im Leistungssport oder bei Führungskräften in Unternehmen, sind solche Erkenntnisse keine Seltenheit. Leider werden diese Symptome meist erst erkannt, wenn es zu spät ist.

Wie komme ich wieder in mein Gleichgewicht?

Autogenes Training, positive Selbstgespräche, spontane Entspannungstechniken oder Lockerungsübungen der Muskulatur können helfen. Allerdings braucht man hierfür schon einige Übungseinheiten um schnell zum gewünschten „Stressabbau“ zu gelangen.

Eine Variante die auch ohne Übung regenerativ wirken kann und somit auch erheblich zum mentalen Spannungsabbau beitragen könnte, ist die Mikrozirkulation. Elektromagnetische Felder mit ihrer Wirkung wissenschaftlich ausgewählter Frequenzen, wirken durch die Applikation auf Gefäße und beeinflussen somit unter anderem Faszien und Bindegewebe.

Auch unter dem Namen „Physikalische Gefässtherapie“, wird diese heute in sehr unterschiedlichen Bereichen eingesetzt. Denn eine effektive Verbesserung der Mikrozirkulation, der Durchblutung der kleinsten Blut gefäße, wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf Organismus und somit auf unser Wohlbefinden aus.

Auf Basis jahrelanger Erfahrung haben Hersteller die Physikalische Gefäßtherapie permanent weiterentwickelt – mit zum Teil bahnbrechenden Erkenntnissen zur Biorhythmik lokaler und übergeordneter Regulationsvorgänge. Eine wirkungsvolle Stimulierung der Mikrozirkulation unterstützt die wichtigsten körperlichen Regelmechanismen für Heilungs-, Genesungs- und Regenerationsprozesse und ist komplementär einsetzbar für zahlreiche Behandlungen und Indikationen.

Auch im Amateur- und Profi-Golfsport bietet der Einsatz seit einiger Zeit wertvolle Unterstützung. Denn durch eine bedarfsgerechte Durchblutung der kleinsten Blutgefäße ist ein schnellere Regeneration und somit effektivere Trainingseinheiten möglich. Zudem können Mikroverletzungen im Idealfall sofort repariert und dadurch größere Folgeverletzungen im Vorfeld verhindert werden.
(Autor: Marc Hohmann)



Die Therapiekurse zum Thema „Stress als Handicap im Golfsport“ werden ab Mitte 2019 u.a. in der Praxis für Physiotherapie Heim & Hendrixen in Oberhausen angeboten. www.heimundhendrixen.de








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